Team Sebastian Stoldt
Praxis für traditionelle chinesische Medizin
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Traditionelle Chinesische Medizin & Matcha Tee


Für ein gesundes Leben, ist es wichtig dass Körper und Geist im Einklang funktionieren. Dies wurde schon vor Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erkannt. Der Ausgleich von Gegensätzen wie Aktivität und Ruhe bilden dabei die Grundlage. Heutzutage ist es aber nicht immer einfach eine Balance aufrecht zu halten. Zuviel Arbeit oder Stress über längere Zeit bringt viele Menschen aus dem eigenen Gleichgewicht. Dauerhaft kann dies den Körper schwächen und sogar ernsthafte Krankheiten verursachen. Wie die TCM helfen kann die eigene Balance zu finden und auch beizubehalten und welche Bedeutung Matcha Tee dabei einnimmt, das erklären wir hier.

Was ist TCM?

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Nach chinesischer Lebensanschauung ist Gesundheit, ein Zustand der vollständigen Harmonie zwischen den Organen und der Lebensenergie. Krankheiten wiederum weisen auf ein Ungleichgewicht im gesamten Organismus hin. Deshalb ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) eine asiatische Heilmethode, deren Diagnose und Behandlung auf der Ganzheitlichkeit des Menschen beruhen. Um Krankheiten zu erkennen, richtet sich der Blick auf den ganzen Körper und seine Funktionsweisen. Dabei stehen auch äußere Einflüsse, wie Klima, soziales Umfeld und Beruf sowie innere Einflüsse, wie Gefühle und Gedanken, im Mittelpunkt der Diagnose. Der Schwerpunkt der TCM liegt in erster Linie jedoch nicht auf der Behandlung von Krankheiten. Vielmehr geht es darum, so zu leben, dass Krankheiten gar nicht erst entstehen. Die gesamte Lebensweise ist wichtig. Dabei spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle.

Eine der wichtigsten Grundlagen in der TCM ist das Harmonie-Prinzip der beiden polaren Kräfte von Yin und Yang. Jeder Mensch trägt diese Kräfte in sich und damit der Körper wie auch der Geist gesund bleiben, ist ein ausgewogenes Verhältnis von Yin und Yang wichtig.

  • Yin: Dunkelheit, Nacht, Mond und Ruhe.
  • Yang: Licht, Tag, Sonne und Aktivität.

Ruhe und Aktivität beispielsweise, sollten im harmonischen Verhältnis zueinander stehen. Leider kommt bei vielen Menschen heutzutage ein Ungleichgewicht vor. Falsche Ernährung durch zu fettes und zu kaltes Essen, wenig Schlaf über einen längeren Zeitraum sowie körperliche und geistige Überbelastung – auf Dauer kann dies zu schweren Krankheiten führen. Vor allem beim Essen ist es wichtig auf Ausgeglichenheit zu achten.

Ernährung nach TCM


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Essen kann krank, aber auch gesund machen. Zuviel Fett, Zucker oder Alkohol bringen den Körper aus der inneren Balance und sind häufig die Ursache unterschiedlicher Krankheitssymptome. Um auf schonende und natürliche Weise wieder die innere Balance herzustellen, kann nach TCM auch in der Ernährung das Harmonie-Prinzip angewandt werden. So werden Lebensmittel auch nach Yin und Yang unterteilt. Dabei steht Yin für kühlende und Yang für wärmende Nahrungsmittel. Jedoch ist damit nicht die Temperatur der Speisen gemeint, sondern die energetische Wirkung, die sie im Körper auslösen:

  • Heiße Lebensmittel: getrockneter Ingwer und scharfe Gewürze, mobilisieren die Abwehrkräfte des Körpers. Besonders empfehlenswert im Winter./li>
  • Wärmende Lebensmittel: Zimt, frischer Ingwer, Wacholderbeeren, Nelken, Pfeffer fördern die Wärme im Körper und passen besonders gut in den Herbst.
  • Neutrale Lebensmittel: Getreide wie Mais und Roggen, Hülsenfrüchte, Nüsse und Milch wirken weder heiß noch kalt und können das ganze Jahr über gegessen werden.
  • Kühlende Lebensmittel: Pfefferminze, Gurke sowie bitter schmeckende Gewürze unterstützen eine Abkühlung und sind besonders empfehlenswert im Frühling.
  • Kalte Lebensmittel: Schwarzer Tee, Mineralwasser, Tomaten, Bananen, Zitrusfrüchte können innere Hitze im Körper senken und werden bevorzugt im Sommer gegessen.

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Bei jeder Mahlzeit sollten neutrale Nahrungsmittel die Basis bilden. Ob mehr kühlende oder mehr wärmende Lebensmittel den Teller ergänzen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Je nachdem ob ein Mangel oder ein Überschuss der beiden Kräfte Yin und Yang besteht, wird mit der jeweils entgegengesetzten Kraft ein Ausgleich erreicht. Beispielsweise neigen sehr aktive Menschen zu einer erhöhten inneren Hitze. Dieser Yang-Überschuss kann mit Hilfe kühlender oder kalter Lebensmittel ausgeglichen werden.

Aber auch die Geschmacksrichtungen haben laut TCM einen Effekt auf den Körper. Saures Essen besitzt eine zusammenziehende Wirkung. Zitronen sind daher nicht zu empfehlen, wenn man zu Blockaden wie zum Beispiel Verstopfung neigt. Da ist es besser zu bitteren Lebensmitteln zu greifen, denn diese wirken abführend. Scharfes Essen treibt einem nicht nur die Tränen in die Augen, sondern besitzt auch eine öffnende Wirkung. So wird besonders Schleim aus dem Atemwegen befördert. Bei salzigem Essen spielt die auflösende Wirkung eine wesentliche Rolle. Salz wirkt entwässernd und aufweichend im Körper. Wie die Geschmacksrichtung süß wirkt, lässt sich am Bestem am Beispiel von Matcha Tee erklären.


Matcha Tee Wirkung nach TCM

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Die Blätter des Teestrauchs für Matcha Tee gelten in der TCM als wichtiges Heilkraut. Matcha Tee wird besonders als kühlendes Nahrungsmittel geschätzt und eingesetzt. Menschen die gedanklich sowie körperlich sehr aktiv sind und viel Stress von innen wie auch von außen aufnehmen, tragen viel innere Hitze in sich. Aufgrund der kühlenden Eigenschaft kann Matcha Tee die innere Hitze im Körper senken. Dies hängt auch mit dem süßlichen Geschmack des Tees zusammen. Denn nach der TCM zieht ein süßer Geschmack Flüssigkeit an und stellt sie dem Körper zur Verfügung. Diese Flüssigkeit bzw. dieses Wasser hilft das innere „Feuer“ zu löschen. Dazu wirkt ein süßer Geschmack ausgleichend und harmonisierend. Der Geist wird klar, Denkleistung und Konzentrationsfähigkeit werden gestärkt. Zusätzlich übt Matcha Tee auch eine entgiftende Wirkung auf den Körper aus. Gifte wie Alkohol und Nikotin überfordern insbesondere die Leber und können sie in ihrer Funktion beeinträchtigen. Matcha Tee unterstützt die Leber und hilft ihr den Körper von Giften zu befreien. 
Entschlackung, Stressreduktion und mehr Ausgeglichenheit - all diese positiven Eigenschaften machen Matcha Tee für Behandlungen in der TCM sehr wichtig.

Den richtigen Ausgleich für sich zu finden und auch in Einklang mit sich selbst sein, das ist die Basis für eine gute und lange Gesundheit. Die TCM bietet Hilfe, auf schonende Art und Weise den Körper wie auch die Gedanken wieder in den eigenen Harmonie-Fluss zu bringen. Wertvolle Lebensmittel, wie Matcha Tee, stärken die eigene Balance und helfen den Körper sich selbst zu heilen. Mehr Informationen zu den Inhaltsstoffen und der Wirkung von matcha108 geben wir Ihnen hier.



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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der TCM Praxis von Sebastian Stoldt in Hamburg entstanden. Sebastian Stoldt ist Doktor der TCM und absolvierte sein Doktoratsstudium an der Tianjin University of Traditional Chinese Medicine. In seiner eigenen TCM Praxis bietet er ein breites Angebot an medizinischen Therapien. Von der klassischen Massage über Akupunktur und Shiatsu bis hin zu speziellen Schmerztherapien, können Patienten sich nach ihren Bedürfnissen behandeln lassen. Sein Team besteht aus erfahrenen Heilpraktikern, Masseuren und Physiotherapeuten, die aus unterschiedlichen Ländern stammen und dadurch ein umfassendes Wissen an Behandlungsmethoden bieten.

Buchempfehlungen


  • TCM für Einsteiger Das Praxisbuch zur Selbstbehandlung von Dr. med. Cornelia Böttcher, 2013 BLV Buchverlag
  • Patientenratgeber Traditionelle Chinesische Medizin von Andreas A. Noll, 2013 Müller & Steinicke München


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